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Vorname:                                      Andreas

Nachname:                                   Kramer

geboren am:                                 06.03.1977              in: Deggendorf

Grösse:                                         1,80

Gewicht:                                       80 Kilo

Augenfarbe:                                grün

Haarfarbe:                                    braun

Religion:                                       rk

Status:                                          ledig

Staatsangehörigkeit:                 deutsch



[...] Von 1987 - 1995 besuchte ich das St. - Michaels - Gymnasium in Metten. Dies ist ein humanistisches Gymnasium, welches einen sehr guten Ruf genießt. Dort war der Unterricht für mich durchaus nicht immer interessant, doch im Nachhinein muss ich sagen, dass ich dort die Grundlagen einer guten Allgemeinbildung und vielerlei Dinge für mein späteres Leben gelernt habe. Diese beruhen sowohl auf den dort erlernten Fremdsprachen wie Latein (8 Jahre), Englisch (6 Jahre) und Französisch (4 Jahre), als auch einer oftmals streng geführten Erziehung während des Unterrichts. Auch war ich am Ende stolzer Besitzer des großen Latinums.

Im Jahre 1996 entschied ich mich nach damaligen Schwächen in Mathematik und Französisch meine bereits gewählten Leistungskurse in Geschichte und Latein nicht mehr anzutreten und verließ das Gymnasium schließlich, um an der Fachoberschule Deggendorf das Technische Fachabitur zu machen. Auf Grund der Tatsache, dass ich am Gymnasium ziemliche Schwächen in Mathematik gehabt habe, sah ich mich an der FOS im technischen Zweig einer Herausforderung gegenüber, welcher ich mich mit neuem Ehrgeiz und voller Tatendrang gestellt habe. Von da an erkannte ich, dass Schule nicht nur anstrengend und sinnlos ist und ich begann meine Talente und Interessen für die technische Seite des Lebens kennenzulernen. Neben Schweißen, CNC, Fräsen, Drehen, Pneumatik und Elektrotechnik, eignete ich mir in der FOS - Zeit auch die für das Abitur nötigen Fähigkeiten in Mathematik, Physik, Technologie und Chemie an. Nach dem Abschluss der Fachhochschulreife wusste ich, dass ich früher oder später studieren wollte.

Das nächste Kapitel in meinem Leben war die Bundeswehr. Direkt nach der Fachhochschulreife wurde ich zum Grundwehrdienst eingezogen. Mein Einberufungsbescheid lautete : ..."Melden sie sich am 01.09.1998 in der Zeit von 8 - 14 Uhr in der Bayerwaldkaserne 3./112 in Regen im Gebäude der 6. Kompanie..." Auch diese Zeit möchte ich nicht missen, denn trotz einer harten und manchmal unverständlich erscheinenden Grundausbildung und der folgenden, nochmals 2 monatigen Spezialgrundausbildung zum Panzergrenadier, lernte ich in dieser Zeit nicht nur die sprichwörtlichen "eigenen Grenzen", sondern auch viele andere Dinge kennen. Der Umgang mit sämtlichen der Bundeswehr zur Verfügung stehenden Waffen und Gerätschaften war an der Tagesordnung und durchaus lehrreich. Neben zahlreichen Ausbildungen wie z.B. zum Funker, Assistent im Sanitätsdienst, Wachdienst und einem Lehrgang zur UN-Tuppenausbildung (Kampfmittelerkennung , Checkpoint, Eskalationsbekämpfung ...), hatte ich viele weitere Erlebnisse, wie "Pistendienst für den Ski -Weltcup am Arber" und die Teilnahme an Truppenübungen in Grafenwöhr, Hohenfels und Vilseck. Es blieben viele positive Eindrücke an die man sich bis heute gerne erinnert.

Nach der Bundeswehr machte ich erste Erfahrungen in der Arbeitswelt. So machte ich 1998 ein  3monatiges Praktikum in der NT - Hafenspedition in Deggendorf. Dabei erfuhr ich was es heißt im Speditionsgewerbe zu arbeiten. Neben der Disponentenunterstützung im operativen Bereich, durfte ich eigene kleinere Ladungen selbst verkaufen und musste des öfteren auch mal mehrere  Stunden telefonieren, um den passenden LKW für angebotene Ladungen zu finden.Trotz des Stresses, der in dieser Branche herrscht, konnte ich der Tätigkeit etwas positives abgewinnen-ich wusste was ich nicht machen wollte! Außerdem war mir von da an klar, dass sich meine beruflichen Interressen nicht ausschließlich im technischen Bereich, sondern in der Kombination von Technik und Wirtschaft befinden.

So beschloss ich 1999 mit 22 Jahren vor meinem angestrebten Studium eine Ausbildung zum Industriekaufmann bei der damaligen Deggendorfer Werft, jetzt MAN-DWE zu absolvieren. Durch mein Fachabitur konnte ich die Ausbildung von 3 auf  2 Jahre verkürzen, was wiederum eine Herausforderung war, denn ich begann meine Lehre somit bereits im 2. Ausbildungsjahr, obwohl ich bis zu diesem Zeitpunkt keine Ahnung von betrieblichem Rechnungswesen und Buchungssätzen oder Bilanzen hatte. Doch mit Eifer und einigen Wochen Nachlernen war auch diese Hürde überstanden.Dies war der Grundstein für meine wirtschaftliche Grundausbildung in den Abteilungen Einkauf, Lagerverwaltung, Finanzbuchhaltung, Controlling, Rechnungsprüfung, EDV und Lohnbuchhaltung. Neben dem interessanten Industriezweig Reaktoren- und Anlagenbau (manche denken wohl bei einer Werft nur an Schiffbau) war in dieser Firma ein tolles Arbeitsklima und eine hervorragende Ausbildung geboten. Es war möglich die Strukturen eines Industriebetriebes zu erfassen und die damit verbundenen operativen Aufgaben zu erlernen. Teamfähigkeit, Selbständigkeit und der Umgang mit Kollegen und weit aus jüngeren Azubis sind nur einige Eigenschaften, welche ich zu dieser Zeit entscheidend prägen konnte. Nebenbei machte ich in der Berufschule noch den Schein "Englisch für kaufmännische und verwaltende Berufe", um meine Englischkenntnisse für das Berufsleben zu vertiefen.Als mir nach dem erfolgreichen Abschluss meiner Ausbildung ein interessanter Job in der Cotrolling-Abteilung angeboten wurde, welcher auf Grund der schlechten Wirtschaftslage letztendlich vom MAN - Mutterkonzern wieder gestrichen wurde, entschloss ich mich doch, wie immer geplant, zu einem Studium.

Durch alle bisherigen Erfahrungen quer durch den technischen und wirtschaftlichen Bereich, aber auch durch die Eindrücke, welche ich in meinen Nebentätigkeiten als freier Mitarbeiter von 1998 bis 2003 bei den Firmen Birk und Partner Finanzdienstleistungen und Manfred Bachmeier Wirtschafts- und Finanzberatung in Straubing und Deggendorf erhalten habe, und die Tatsache, dass ich auf jeden Fall etwas anderes wie mein Vater (Konstrukteur) werden wollte, begann ich im Oktober 2001 mein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule(FH) in Deggendorf. Trotz aller Vorurteile gegenüber BWL war mein Interesse und Ehrgeiz für die Betriebswirtschaft geweckt und ich besuchte, ja man kann sagen 90 Prozent aller Vorlesungen mit Freude und hatte Spass daran etwas zu lernen. Nach dem bestandenem Vordiplom und einer Analyse meiner beruflichen Interessen, aber auch der Wirtschaftslage, entschied ich mich schließlich für die Wahl des Hauptstudium - Schwerpunktes Technische Betriebswirtschaft. Meine Wahl habe ich bis jetz nie bereut, die sehr praxisnahen und selbst mit zwei Beinen in der Wirtschaft stehenden Professoren, konnten mir neben theoretischen Grundlagen auch viele Erfahrungsberichte, Fälle und wichtige Tipps aus der Praxis für die Praxis vermitteln. Die Lehrgebiete in diesem Schwerpunkt umfassten technischer Einkauf, technischer Vertrieb und Marketing, Fertigungswirtschaft und Materialwirtschaft (inkl. Materialkunde), DV-Systeme im Vertrieb und Case Studies in Global Management. Im Rahmen des Schwerpunktes durfte ich Unternehmen wie Edscha, Catterpillar, ja sogar Microsoft und den neuen Münchner Flughafen kennen lernen, indem diese Firmen besucht und vorgestellt wurden. So saß man auch in dieser Hinsicht mit der FH Deggendorf immer in der ersten Reihe und bekam großartige Firmen so zu sagen zum Anfassen näher gebracht. Dadurch bekam ich Ahnung von verschiedenen Firmenleitsätzen, Visionen, Corporate Design und nicht zuletzt Corporate Identity.Auf freiwilliger Basis besuchte ich die Veranstaltung Qualitätsmanagement und schloss diese auch entsprechend mit der Prüfung ab. Außerdem machte ich den Ausbilder Eignungsschein, auch genannt Ausbilder der Ausbilder (ADA). Nach dem überaus schnellen und zielgerichteten Durchlauf des Studiums, mir wurde auf  Grund meiner Ausbildung und den bisherigen beruflichen Erfahrungen die Ableistung von zwei Praktikas erlassen, außerdem hatte ich sämtliche Prüfungen mit dem Erstversuch bestanden, begann ich mich für mein 7. Fachsemester als Diplomand zu bewerben. Meine Absicht war auf alle Fälle eine praxisnahe Diplomarbeit zu schreiben, um erstens ein weiteres Unternehmen, aber auch wiederum den beruflichen Alltag, welchen man im Studentenleben leicht vergisst, in meinen Erfahrungen zu vertiefen. Nach 3 verschickten Bewerbungen, davon 2 Vorstellungsgesprächen, entschied ich mich glücklicherweise für das Unternehmen Harman/Becker Automotive Systems in Straubing, welches Navigationsgeräte, Audiosysteme und hochwertige Elektronikprodukte und -lösungen für den Automotive Bereich herstellt. Hier erwartete mich ein hochmotiviertes und freundliches Arbeitsklima und eine anspruchsvolle Aufgabe für die Erstellung meiner Diplomarbeit. Das Thema lautete "Optimierung der Produktionsplanung und -steuerung anhand der Prinzipien von KANBAN und FACTORY PHYSICS. So war mein erstes Projekt geschaffen und ich begann mich in die Theorie von PPS-Systemen, Aufgaben, Zielsetzungen, Problemen, Steuerungs- und Planungsmethoden (um nur Einiges zu nennen) einzulesen. Nach und nach hatte ich den nötigen Background um Theorie mit Praxis zu verbinden und ich erstellte eine Art Leitfaden für Harman/Becker für die Einführung eines KANBAN - Systems in Verbindung mit den Kernaussagen von FACTORY PHYSICS (aus amerikanischer Sicht) und Lean Management, wobei ich stets Vorschläge und Empfehlungen für die Praxis geben konnte. Dies wurde mir durch die Erschaffung eines Pilotprojektes in der Fertigungslinie "Navigationssysteme", zahlreiche Meetings und Gespräche mit Mitarbeitern aus der Produktion erleichtert, so machte ich täglich Fortschritte und kam meinem ersehnten Diplom immer näher.

Nach der Erreichung des akademischen Grades Dipl. Betriebswirt (FH) begann ich meine berufliche Laufbahn als internationaler Einkäufer in der Division Gartan bei der Firma Einhell AG in Landau an der Isar, wo ich seither ein breites und sehr interesantes Aufgabengebiet betreue und meine berufliche Qualifikation zudem durch den täglichen Kontakt zu den wichtigsten zukünftigen internationalen Beschaffungsmärkten, wie z.B. China, Indien, Australien, Italien u.v.m, steigern kann. Außerdem habe ich die kaufmännische Projektleitung für Neuentwicklungen, Sortimentserweiterungen und strukturverbessernder Projectflows in der Einkaufsabteilung, Division Garten. Der gesamte Verantworungs- und Aufgabenbereich läßt mich Tag für Tag zu einem hochqualifizierten und efahrenen Einkäufer und Projektmanager reifen.




Wie erwähnt spreche ich Englisch verhandlungssicher und besitze Grundkenntnisse in Französisch und Spanisch. Außerdem besitze ich das große Latinum.


Microsoft Windows in sämtlichen Varianten und MS Word, MS Excel und MS Powerpoint bereiten mir keine Probleme. Auch habe ich im Rahmen meines Studiums ein Grundlagenseminar für SAP R3 Modul MM absolviert, was mir zumindest die Zurechtfindung und die Anlage spezieller Datensätze erleichtert. Durch meine derzeitige Tätigkeit bei der Firma Einhell AG konnte ich mir zudem den sicheren Umgang mit Navision aneignen.



In meiner Freizeit mache ich hauptsächlich zwei Dinge. Zum einen bin ich fußballbegeistert und spiele daher selbst Fußball bei meinem Heimatverein TSV Metten. Bis daher also nichts Besonderes, jedoch ist meine zweite Leidenschaft eine ganz und gar untypische, noch bekannte und verbreitete Sache. Hier widme ich mich den Feldern und Wäldern dieser Welt und gehe mit der Metallsonde oft stundenlang auf Schatzsuche-hierbei ist anzumerken, dass ich nur auf Plätzen suche, wo ich die absolute Erlaubnis der Besitzers habe, außerdem werden sämtliche Grabungstiefen, Richtlinien und Fundgesetze eingehalten. Dabei geht es nicht um den Schatz, den ich natürlich (leider) noch nicht gefunden habe, obwohl es den Nibelungenschatz jetz nach bestätigten Berichten tatsächlich geben soll, als vielmehr um die Art Entspannung und Natur zu finden und diese zu genießen. In diesem Sinne möchte ich mit dem in so vielen Bereichen des Lebens anwendbaren Sprichwort schließen:

                                                                      " Jedem das Seine "








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